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Trockene Haut im Gesicht im Winter: woher sie kommt und was hilft

Frau mit trockener Gesichtshaut und einem Schal gegen die Kälte auf einer winterlichen Straße

Trockene Haut im Gesicht bekommst du im Winter schneller, als du denkst. Draußen ist es kalt und windig, drinnen läuft die Heizung, und deine Haut steckt den ganzen Tag dazwischen. Du merkst es an einem Spannungsgefühl nach dem Duschen, an schuppigen Stellen um die Nase und an Wangen, die schneller rot werden. Die gute Nachricht: Mit ein paar kleinen Änderungen in deiner Routine fühlt sich deine Haut in den kommenden Monaten deutlich angenehmer an.

Warum dein Gesicht im Winter trockener wird

Deine Haut hat eine dünne Schutzschicht aus Talg und Feuchtigkeit. Sie sorgt dafür, dass Wasser nicht einfach aus der Haut verdunstet. Im Winter wird diese Schicht von zwei Seiten gleichzeitig gefordert.

Kalte Luft draußen

Kalte Luft enthält wenig Feuchtigkeit, und Wind zieht sie noch schneller von deiner Haut ab. Dein Gesicht ist die einzige Stelle, die den ganzen Winter unbedeckt bleibt. Kein Wunder also, dass du es dort zuerst merkst.

Heizungsluft drinnen

Sobald die Heizung läuft, sinkt die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung. Deine Haut gibt dann schneller Feuchtigkeit an die trockene Luft ab. Deine Nase und deine Lippen spüren das auch, mehr dazu liest du in unserem Artikel über eine trockene Nase.

Heiß duschen und kräftig waschen

Eine lange, heiße Dusche tut gut, wenn es draußen friert. Heißes Wasser spült aber auch den schützenden Talg von deiner Haut. Ein Reiniger, der kräftig schäumt und die Haut "quietschsauber" hinterlässt, macht dasselbe.

So erkennst du trockene Haut im Gesicht

  • Deine Haut spannt, vor allem direkt nach dem Waschen.
  • Du siehst kleine Schüppchen an Nase, Augenbrauen oder Kinn.
  • Deine Haut wirkt fahl und fühlt sich rau an.
  • Deine Creme brennt manchmal kurz, oder deine Haut rötet sich schneller.

Hast du auch starken Juckreiz, rote Stellen, die nicht verschwinden, oder kleine Risse, die bluten? Dann kann mehr dahinterstecken, zum Beispiel ein Ekzem. Lass das am besten ärztlich abklären.

Was gegen trockene Haut im Gesicht hilft

Kürzer und lauwarm waschen

Wasch dein Gesicht mit lauwarmem Wasser und einem milden Reiniger ohne Parfum. Morgens reicht oft schon Wasser. Tupf deine Haut danach mit einem Handtuch trocken, statt zu reiben.

Direkt nach dem Waschen eincremen

Direkt nach dem Waschen ist deine Haut noch etwas feucht. Trag deine Creme dann sofort auf, so hältst du diese Feuchtigkeit fest. Im Winter darf es ruhig eine reichhaltigere Creme sein als im Sommer. Inhaltsstoffe wie Glycerin, Hyaluronsäure, Ceramide und Sheabutter tun trockener Haut gut.

Achte auf die Luft zu Hause

Ein Luftbefeuchter im Schlafzimmer macht schon einen Unterschied, genauso wie die Heizung nachts ein paar Grad niedriger zu stellen. Eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent ist angenehm für deine Haut und für deine Nase.

Schütz dein Gesicht draußen

Ein Schal, den du bis übers Kinn ziehst, hält den Wind von deiner Haut fern. Vergiss deine Lippen nicht, sie haben kaum eigenen Schutz. Ein Lippenbalsam in der Jackentasche ist also kein überflüssiger Luxus.

Gönn deiner Haut ein- bis zweimal pro Woche extra Feuchtigkeit

Eine feuchtigkeitsspendende Maske ist ein einfacher Weg, deiner Haut im Winter etwas mehr Pflege zu geben. Die Collagen Hydra Lift Mask ist eine Hydrogel-Maske mit Hyaluronsäure und Niacinamid, gemacht für trockene Haut. Du lässt sie 2 bis 4 Stunden einwirken oder schläfst damit, damit das Serum in Ruhe einziehen kann. Danach massierst du den Rest ein und trägst deine gewohnte Creme darüber auf. Wie das genau geht, liest du in wie oft du eine Kollagenmaske verwendest und wie lange sie einwirken sollte.

Wird deine Haut im Winter vor allem rot und empfindlich? Dann passt die Collagen Calm Balance Mask mit Cica und Aloe vera besser. Alle Masken findest du in der Skincare-Kollektion.

Was du im Winter besser lässt

  • Öfter als einmal pro Woche peelen. Trockene Haut hat schon genug auszuhalten.
  • Produkte mit Alkohol oder viel Parfum.
  • Im Winter mit neuen Wirkstoffen wie Retinol oder Säuren anfangen. Wenn du es trotzdem willst, steig ganz langsam ein.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist mein Gesicht im Winter so trocken?

Kalte Luft draußen und Heizungsluft drinnen enthalten beide wenig Feuchtigkeit. Deine Haut verliert dadurch schneller Wasser. Heiß duschen und kräftig waschen entfernen zusätzlich den schützenden Talg.

Was ist gut für trockene Haut im Gesicht?

Wasch mit lauwarmem Wasser und einem milden Reiniger, creme dich direkt danach mit einer reichhaltigen Creme ein und sorg zu Hause für etwas mehr Feuchtigkeit in der Luft. Eine feuchtigkeitsspendende Maske ein- bis zweimal pro Woche gibt deiner Haut extra Feuchtigkeit.

Wie oft verwendest du bei trockener Haut eine Feuchtigkeitsmaske?

Ein- bis zweimal pro Woche reicht. Eine Hydrogel-Maske wie die Collagen Hydra Lift Mask lässt du 2 bis 4 Stunden oder eine ganze Nacht einwirken.

Wann solltest du mit trockener Haut zum Arzt gehen?

Wenn deine Haut trotz guter Pflege stark juckt, rote Stellen bekommt, die nicht verschwinden, oder kleine Risse, die bluten. Dann kann mehr dahinterstecken, zum Beispiel ein Ekzem.

Merkst du schon die ersten spannenden Stellen? Fang heute Abend mit lauwarmem Wasser und einer guten Creme an und plan deinen ersten Maskenabend des Winters.

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